Wolfgang Roscher – Ihr Facharzt für Allgemeinmedizin

Chelattherapie

Die Chelattherapie ist eine alternative Heilmethode zur Behandlung arterieller Durchblutungsstörungen und Ausleitung von Schwermetallen sowie radioaktiven Substanzen. Die Wirksubstanz EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) vermag Schadstoffe und Calcium im Körper in Form lockerer Moleküle (sog. Chelate) zu binden, die dann über die Niere ausgeschieden werden.

EDTA hat aber auch ein eigene pharmakologische Wirkungen; es setzt beispielsweise die Blutgerinnung herab, was therapeutisch von Nutzen ist. EDTA kann nicht eingenommen, sondern muß infundiert werden. Ein therapeutischer Zyklus sollte mindestens 30 Infusionen umfassen.


Patienten bei der Chelattherapie in unserer Praxis

Die Chelattherapie ist in der Hand des Erfahrenen ein äußerst wirksames und sicheres Verfahren. Ich praktiziere die Methode seit 20 Jahren; die Patienten kommen teilweise von weither gereist. Bei Hunderten von Infusionen habe ich noch nie ernste Komplikationen gesehen; die Heilerfolge sind teilweise spektakulär, was ich Ihnen an drei Beispielen belegen möchte.

Ein Kardiologe entschuldigt sich

Frau G. leidet an Durchblutungsstörungen des Herzens, Kardiologen haben ein "small vessel disease" diagnostiziert. Sie wohnt zwar in Stuttgarts bester Hanglage, kann sich jedoch hierüber nicht freuen,denn schon leichte Steigungen bereiten ihr Mühe: Sie muß nach Luft ringen und leidet an angina pectoris. Wegen ihrer schweren Herzerkrankung konnte sie ihren Beruf nicht mehr ausüben und wurde vorzeitig, mit 48 Jahren, berentet.
Frau G. erfährt von Chelattherapie und erkundigt sich bei ihrem Kardiologen. Obwohl sich dieser vehement dagegen ausspricht, beschließt sie, einen Versuch zu wagen.
Dreimal wöchentlich nimmt sie den weiten Weg von Stuttgart nach Karlsruhe auf sich. Frau G. verträgt die Behandlung komplikationslos und bemerkt schon nach einer Serie von ca. 20 Infusionen, daß sich ihre Leistungsfähigkeit bessert. Sie kann jetzt sogar den Kinderwagen mit dem Enkelchen bergauf schieben, früher ein Ding der Unmöglichkeit. Beim nächsten Belastungstest mit dem Fahrradergometer staunt der Herzspezialist: Ihre Leistungsfähigkeit hat sich exakt verdoppelt. Jetzt gesteht sie ihm, daß sie zur Chelattherapie war, worauf der Stuttgarter Kardiologe bei mir anruft. Er beginnt das Gespräch mit den Worten: "ich muß mich bei Ihnen entschuldigen..."

Das eigene Herz behalten

Herr R. hat schon zwei Herzoperationen hinter sich; jetzt sind die eingesetzten Bypässe verschlossen. Das reicht noch nicht zum Sterben, für ein Leben aber auch nicht: Er muß sich schon nach wenigen Schritten keuchend setzen und erleidet einen angina pectoris Anfall nach dem anderen. "Die Transplantationsvorbereitungen (für ein Spenderherz) wurden von unserer Seite noch nicht eingeleitet, da der Pat. sich noch Überlegungszeit wünscht", heißt es lapidar im Entlaßbericht einer Kardiologischen Abteilung. Herr R. weiß, daß er eine Herztransplantation nicht überstehen wird und nutzt die ihm verbleibende Zeit für Chelattherapie. Nach noch nicht einmal 30 Infusionen schreibt er mir Postkarten aus dem Wanderurlaub in der Lüneburger Heide und im Allgäu:"Also, es ist schon ein Wunder"....

Noch ein 'Wunder'

Herr H. ist noch nicht einmal 50 Jahre alt, doch das Konvolut der mitgebrachten Befunde hat die Stärke einer Bibel. Herr H. leidet an arterieller Verschlußkrankheit beider Beine. Von den Leisten abwärts findet sich eine Operationsnarbe neben der anderen. "Wie Frankenstein", witzelt er bitter. Die Beine sind blau, seine 'freie Gehstrecke' beträgt gerade noch wenige Meter, dann setzen die Schmerzen ein. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis amputiert werden muß. Verwandte aus Amerika haben zur Chelattherapie geraten, man merkt ihm seine Skepsis an. Nach noch nicht einmal 10 Infusionen wird er zugänglicher, die Ehefrau sagt warum: Er kann immer längere Wegstrecken schmerzfrei gehen, und für alle ist es ein Wunder, als er eines Tages, die Enkel an der Hand, den Europapark Rust zu Fuß umrundet.

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